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2006-03-07: CANoe 5.2 SP2

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Die folgenden Änderungen werden mit Service Pack 2 (Update auf 5.2 Build 55) wirksam:

Test Feature Set

Bedienerfreundlichkeit des Testausführungsdialogs verbessert: Schneller Zugriff auf Einstellungsdialog, Beobachtung der Testausführung

LIN

Verbesserte Unterstützung der US-LIN-Spezifikation SAE-J2602 (erfordert XL-Hardware):

  • Unterstützung des J2602 LDF-Formats (entsprechend der Draftversion J2602-3)
  • Konsistenzchecks für das J2602 LDF-Format (siehe LIN File Editor)
  • Berechnung der Slotlängen bezieht die neuen Schlüsselwörter max_header_length und response_tolerance mit ein (siehe LIN Schedule Designer)
  • Erkennung und Analyse von Target Reset-, Broadcast Reset- und Broadcast-Botschaften
  • Automatische Beantwortung von Target Reset-Botschaften an simulierte J2602-Slaves
  • Automatisches Setzen der Status Bytes simulierter J2602-Slaves bei Erkennung von Protokollfehlern, wie z.B. Checksummenfehlern

Verbesserte Unterstützung der TOYOTA-LIN Spezifikation (erfordert XL-Hardware):

  • Der Bus-Idle-Timeout wird nun korrekt auf 25000 Bitzeiten gesetzt
  • Unbenutzte Bits sind nun dominant (0)
  • Erkennung und Analyse ungültiger Sync Delimiter (unter 4 Bitzeiten)
  • Erkennung und Analyse ungültiger Wakeup Signale (ausserhalb von 600 µs bis 800 µs)

Erweiterung des LIN Stress Feature Set (erfordert XL-Hardware):

  • Senden beliebiger Bitströme über die CAPL-Funktion LINSendBitStream
  • Invertierung dominanter Headerbits über die CAPL-Funktion LINInvertHeaderBit (erfordert LINcab/piggy 6259mag oder 7259mag mit externer Stromversorgung)
  • Invertierung dominanter Responsebits über die CAPL-Funktion LINInvertRespBit (erfordert LINcab/piggy 6259mag oder 7259mag mit externer Stromversorgung)
  • Deaktivierung einer aktivierten Bitinvertierung über die CAPL-Funktion LINDeactivateBitInversion
  • Senden einer langen dominanten Störung, d.h. Simulation eines Kurzschlusses zwischen LIN und Masse
  • Senden einer langen rezessiven Störung, d.h. Simulation eines Kurzschlusses zwischen LIN und Batterie (erfordert LINcab/piggy 6259mag oder 7259mag mit externer Stromversorgung)
  • Unterstützung von Baudraten über 20 kBaud (maximal 30 kBaud) zu Testzwecken
  • Konfiguration eines Interbyte Space bis zu 4095 Bitzeiten über die CAPL-Funktionen LINSetGlobalInterByteSpace, LINSetINterByteSpace, LINSetInterByteSpaces
  • Senden von Wakeup Signalen mit einer Länge von bis zu 12,75 ms über die CAPL-Funktion LINSendWakeup

Verbesserungen im Tracefenster:

  • Unterstützung von LIN Signalen mit mehreren physikalischen Kodierungen
  • LIN 2.0 Header mit einer Länge über 47,6 Bitzeiten werden nun erkannt und als Fehler dargestellt (für LIN 1.3 Header sind bis zu 49 Bitzeiten erlaubt)
  • in einer SlaveResponse auf ein Read-By-Id mit ID 0 wird nun auch die Variant angezeigt
  • die korrekt empfangenen Datenbytes eines Empfangsfehlers werden jetzt angezeigt

Verbesserungen im Logging, Replay und Offline Modus:

  • das ASCII Loggingformat wurde erweitert um Start-of-frame Zeitstempel und SyncBreak und -Delimiterlängen
  • die LIN Busstatistik kann nun geloggt und im Offline Modus abgespielt werden
  • Ereignisse vom Typ EventTriggeredFrameInfo können nun abgespielt werden

Unterstützung des 24V Physical Layer (erfordert LINcab/piggy 7259mag)

Firmware Scheduler für hochdeterministische Mastersimulation (erfordert XL-Hardware)

Der Panel Generator (siehe Panel Editor) unterstützt nun LDFs und kann Panels für LIN-Knoten generieren

Neue LIN Demos zur Darstellung der Diagnosefeatures und der LIN 2.0-Features von CANoe.LIN, z.B. Rekonfiguration und Event-Triggered-, sporadische und dynamische Botschaften.

Weitere Verbesserungen:

  • Hardwareeinstellungen wie die Protokollversion und die Baudrate können nun ohne angeschlossene LIN-Hardware geändert werden.
  • Änderungen an einer geöffneten LDF- oder NCF-Datei werden nun automatisch vom LIN File Editor erkannt.
  • Ein simulierter LIN Master wacht bei Empfang eines langen dominanten Signals auf (z.B. Wakeup Signal > 5 ms)
  • Das Test Feature Set für LIN enthält nun Funktionen um auf Checksummenfehler oder Synchronisationsfehler zu warten.

MOST

Unterstützung der Logging Formate OP2 und CCO:

  • Durch Installation von MOSTlog.DLL können nun die Loggingformate OP2 und CCO gelesen werden. Dies wird im Offline Modus, bei Replay Blöcken und dem Import in Tracefenster unterstützt. Die Installationsdateien liegen im Installationsverzeichnis von CANoe/CANalyzer Exec32Util_MOST.

Daten- und Grafikfenster:

  • MOST Parameter lassen sich nun leichter für das Daten- und Grafikfenster auswählen, wenn nur noch Properties im Auswahldialog angezeigt werden. Darüber hinaus zeigen die Fenster und Tooltipps aussagekräftigere Informationen zur Identifikation der Parameter an.

Trace-Fenster:

  • Unicode Unterstützung beim Disassembly von String Parametern. Bei geeigneter Auswahl des Zeichensatzes werden z.B. auch japanische Schriftzeichen angezeigt.
  • In der Detailansicht wird nun eine vollständige, einzeilige Disassemblierung von MOST Botschaften angezeigt, die eine Übernahme des Disassemblies in die Zwischenablage erlaubt.

CAPL-Funktionen zur Unterstützung des XML Funktionskatalogs:

  • mostMsgSet funktioniert jetzt auch bei Parametern mit mehreren Bytes
  • Die CAPL-Funktionen liefern jetzt bei Laufzeitfehlern spezifischere Fehlermeldungen im Write-Fenster
  • Die Fehlerrückgabewerte wurden überarbeitet und geben sind jetzt eindeutig

MOST Application Socket:

  • Networkmaster und Powermaster: Die InstanceIds können in CAN.INI konfiguriert werden. In der Rubrik [MOSTApplicationSocket] kann mit den Schaltern "NetworkMasterInstID=0" und "PowerMasterInstID=0" die von CANoe zu verwendenden InstanceIDs eingestellt werden.
  • Networkmaster: Ein erneuter Ringscan wird jetzt nur durchgeführt, wenn dies laut MOST Spezifikation unbedingt erforderlich ist.
  • Powermaster: Neue CAPL Funktionen erlauben das Ansteuern des Overtemparture-Verhalten des PM (MostPMSetOverTemperature(); MostPMResetOverTemperature ()). Das Aufweckverhalten des PM kann damit konform zur MOST Spezifikation emuliert werden.
  • Timingmaster: Der Timingmaster setzt nun den SBC Wert entsprechend der MOST Spzifikation bei unterbrochenem Ring auf SBC=4 und erst bei Licht am Eingang wieder auf den konfigurierten SBC-Wert zurück.

MOST COM Interface:

  • Der Zugriff auf die MOST Interface Objekte (MostNetworkInterface) ist jetzt zusätzlich über "MOST 1", "MOST 2" bis "MOST 16" möglich, wobei die Ziffer den Kanal des MOST Interfaces angibt. Ist mehreren Geräten im Simulationsaufbau derselbe Kanal zugewiesen, wird das erste Gerät übergeben, dem der gewünschte Kanal zugewiesen ist.
  • Im Offline-Modus werden jetzt auch zusammengesetzte AMS Botschaften empfangen

XML Testmodule: Die DTD der XML Testmodule wurde so erweitert, dass den Test Patterns jetzt jeweils entweder der MOST kanal oder der Gerätename übergeben werden kann.

Sonstige kleinere Verbesserungen:

  • Die Botschaftsabstände bei Sequenzen im MOST IG werden jetzt korrekt gespeichert
  • Fehlerevents des AMS Dienstes haben als Absenderadresse die Knotenadresse des Senders
  • Die Behandlung der InstanceIds von Networkmaster und Powermaster wurde korrigiert
  • Der Import der XML Funktionskataloge ist weiter verbessert und gegenüber OEM Varianten toleranter gemacht worden.
  • Den Buslastbotschaften, die durch das Stressfenster erzeugt werden kann jetzt auch ein Zähler aufgeprägt werden.
  • Im Simulationsaufbau können nun MOST Geräte direkt im Kontextmenu des MOST Rings eingefügt werden
  • Die Performance des Loggings von MOST Botschaften und des Ladens von MOST Konfigurationen wurde verbessert

FlexRay

Anbindung der FlexCard Cyclone II / E-Ray. Neue Funktionen der Karte:

  • Monitoring des Netzwerk Startup
  • Empfang von Nullframes
  • Anlegen von expliziten Empfangspuffern
  • Unterstüzung der maximalen Payload von 254 Bytes
  • Konfigurierbarer Triggerausgang
  • Empfang & Versand von Symbolen
  • Firmware-Update beim Kunden
  • Sendebestätigung für "Event-Triggered" Botschaften

Anbindung der Busdoctor Releases 1.4 + 1.2

Trace Fenster:

  • Darstellung des Cycle Multiplexing in der Id-Spalte durch Slot Id, Basis Zyklus und Wiederholungsfaktor
  • Die Anzahl der dargestellten Datenbytes für FlexRay Frames ist konfigurierbar. Die Datei CAN.ini enthält in der Sektion [FlexRay] den Key "MaxPayloadByteTrace". Default Wert ist 64 Byte.

Automatische Berechnung des spätesten Sendezeitpunkts (pLatestTx) für dynamische Botschaften anhand der CAPL-Sendekonfiguration. Berücksichtigt werden die konfigurierten dynamischen Sendepuffer-Payloads. (Nur für FlexCard Cyclone II)

Neue CAPL-Callbacks:

  • on FRFrame *
  • on FRFrame DBMsgName, der Botschaftsname stammt aus der Fibex Datenbank
  • on FRStartCycle <cyclenumber>
  • on FRStartCycle <basecycle,repetition>
  • on FRSlot *

Neue CAPL-Funktionen:

  • FRSetSendFrame(DBMsgName, flags)
  • FRSendFrame(DBMsgName, flags, dataBytes)
  • FRSendSymbol(type, param)

Hardware Konfigurationsdialog:

  • Automatische Synchronisation der FlexCard bei Synchronistationsverlust. Diese Funktion kann auf der Optionsseite der Hardware eingestellt werden.
  • Aktivierung der Sendebestätigung für "Event-Triggered" Botschaften. Diese Funktion kann auf der Optionsseite der FlexCard Cyclone II eingestellt werden.
  • Konfiguration des Triggerausgangs für die FlexCard Cyclone II. Es stehen 3 Ereignisse zur Verfügung: "StartCycle", "ErrorOccured" und "Startup completed"

Nodelayer Interface für FlexRay: stellt Schnittstellen zum Empfang und Versand von FlexRay Botschaften zur Implementierung von eigenen CAPL Modulen bereit.

Kleinere Änderungen:

  • Anzeige des Sendeknotens in der entsprechenden Trace Fenster Spalte
  • Zuweisung eines XML/Datenenbank Editors für FIBEX Dateien im Options Dialog.
  • Unterstützung der Export Funktion im Trace Fenster und im Logging Block.

J1939

  • Trace-Fenster: J1939 Parametergruppen können mit Drag & Drop in das Grafik- und Datenfenster eingefügt werden
  • J1939 Beispieldatenbasis: Die Datenbasis J1939.dbc der Beispielkonfigurationen wurde aktualisiert

NMEA2000

  • Beispieldatenbasis: Die NMEA2000 Beispieldatenbasis wurde aktualisiert

J1587

Trace-Fenster: J1587 Botschaften können mit Drag & Drop in das Grafik- und Datenfenster eingefügt werden; verbesserte Darstellung von fehlerhaften Botschaften.

Diagnose Code Monitor: In den Meßaufbau kann ein Diagnose Code Monitor eingefügt werden. Der Monitor zeigt die akutellen Diagnose Codes übersichtlich in einer Tabelle an.

Sonstige Verbesserungen:

  • Unterstützung von Multisection-Botschaften (PID 192)
  • In CAPL können J1587 Parameter jetzt bis zu 255 Bytes groß sein
  • Inter-Charater Bit Time kann jetzt konfiguriert werden

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