In einem LIN-Cluster kann der LIN-Slave vom LIN-Master unterschieden werden. Der LIN-Master kontrolliert das Kommunikationsverhalten der LIN-Slaves und somit den gesamten Datenaustausch in einem LIN-Cluster. Der Aufgabe der Kommunikationskontrolle kommt der LIN-Master durch das zyklische Abarbeiten der LIN-Schedule und dem Aufrufen der entsprechenden LIN-Botschaften (LIN-Frame)nach. Der Aufruf erfolgt mittels dem adäquaten Frame-Header. Dieser wird von allen LIN-Slaves ausgewertet. Ein LIN-Slave ergänzt den Frame-Header um die Frame-Response zum LIN-Frame. Weil der LIN-Frame durch einen Identifier gekennzeichnet ist, steht jeder LIN-Frame jedem LIN-Slave zum Empfang zur Verfügung (Broadcast).
Charakteristisch für den Datenaustausch im LIN-Cluster ist deren planmäßiger Ablauf und folglich deren Vorhersehbarkeit. Mit dem Vorteil einer deterministischen Datenkommunikation geht allerdings auch der Nachteil einher, nicht adäquat auf Ereignisse reagieren zu können. Ausserdem kann einem LIN-Cluster eine relativ geringe Verfügbarkeit nachgesagt werden, da der Ausfall des LIN-Masters den Ausfall des gesamten LIN-Clusters nach sich zieht.

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