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LIN (Local Interconnected Network)

Im Laufe der Zeit migrierten zahlreiche Funktionen in das Automobil, die dazu beigetragen haben, das Autofahren immer komfortabler zu machen. Dass moderne Komfortfunktionen sehr viele Sensoren und Aktoren erfordern bleibt den Autofahrern zumeist verborgen. Lange Zeit war es üblich, die immer größere Zahl von Sensoren und Aktoren direkt mit einem zentralen Steuergerät zu verbinden. Dadurch, dass die Kosten, der Platzbedarf und das Gewicht mit der Elektronifizierung stetig zunahmen, die Zuverlässigkeit gleichzeitig aber abnahm, erkannten die Entwickler schnell die Vorzüge einer Vernetzung der Sensoren und Aktoren über ein serielles Bussystem.

Da der CAN-Bus für den kostensensiblen Subbus-Bereich bzw. Sensor-/Aktor-Bereich (auch als Class A bezeichnet) von Anfang an nicht in Frage kam, begannen bereits Mitte der 1990er Jahre viele Kfz-Hersteller und -zulieferer mit der Entwicklung von entsprechenden Lösungen, die den Subbus-Anforderungen gerecht werden konnten. Viele dieser Lösungen verschwanden nach und nach wieder von der Bildfläche bis auf eine: LIN (Local Interconnect Network). Ein wesentlicher Grund dafür war die Gründung des LIN-Konsortiums, in Rahmen dessen sich namhafte Kfz-Hersteller und -Zulieferer sowie Halbleiter- und Tool-Hersteller zusammengeschlossen haben, um einen herstellerübergreifenden Kommunikationsstandard für den Sensor-/Aktor-Bereich zu schaffen.

Heute, acht Jahre nach Gründung des LIN-Konsortiums hat sich LIN als Subbus etabliert. Das Bild zeigt den typischen LIN-Einsatz im Kfz. Die LIN-Master-Funktionalität zur Kontrolle des Datenaustausches im Subbusbereich wird auf dem entsprechenden CAN-Knoten untergebracht. Der CAN-Knoten wandelt sich dadurch zu einem Gateway.





© 2006-2008 Vector Informatik GmbH. Letzte Änderung: 2008-01-11

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