Der Datenaustausch in einem Flexray-Cluster basiert auf dem TDMA-Verfahren: die gesamte Kommunikation ist in Kommunikationszyklen organisiert, und jeder Kommunikationszyklus umfasst eine definierte Anzahl von Zeitschlitzen (Time Slots) zur exklusiven Übertragung von Botschaften. Charakteristisch für die Kommunikation in einem FlexRay-Cluster ist die hybride Kommunikationsstruktur. 
Jeder Kommunikationszyklus umfasst ein statisches (synchrones) und ein dynamisches (asynchrones) Kommunikationssegment. Das statische Kommunikationssegment steht für die deterministische Datenübertragung zur Verfügung. Im dynamischen Kommunikationssegment hingegen steht Bandbreite für bedarfsorientierte Datenübertragung zur Verfügung.
Jeder Kommunikationszyklus weist zwei weitere Zeitsegmente auf. Das Segment „Symbol Window“ dient zur Überprüfung der Funktion des Buswächters. Während des Segments „Network Idle Time – NIT“ berechnen die FlexRay-Knoten die zur Synchronisation der lokalen Uhren erforderlichen Korrekturfaktoren. Am Ende der NIT wird im Bedarfsfall die Offsetkorrektur durchgeführt (die Steigungskorrektur findet stets über den ganzen Kommunikationszyklus verteilt statt). Eine Datenübertragung findet während der NIT nicht statt.

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