Testspezifikationen für die CANoe Testausführungsmaschine können in einer einfachen, speziell auf Tests von verteilten Systemen zugeschnittenen, Programmiersprache (CAPL) programmiert oder in einer XML-Sprache definiert werden.
Die Struktur der Testspezifikation ist in beiden Fällen dieselbe. Die zur Prüfung der Steuergerätefunktion notwendige Stimulation und Auswertung von Ereignissen wird in Testfällen gekapselt. Diese werden in Gruppen gegliedert. Die gesamte Testspezifikation wird als Testmodul bezeichnet. Auf der Ebene des Testmoduls, der Testgruppen oder Testfälle können zusätzliche Bedingungen formuliert werden (Invarianten). Diese Bedingungen werden im jeweiligen Kontext parallel zur eigentlichen Testausführung überprüft.
Die in der Test Service Library (TSL) zusätzlich enthaltenen Prüf- und Stimulus-Funktionen vereinfachen den Aufbau und die Durchführung eigener Testszenarien.
CANoe unterstützt neben automatisierten Tests auch die manuelle Ausführung von Testfällen. Dazu können zum Beispiel die interaktiven Generatoren oder Panels verwendet werden.

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