Der Communication Control Layer (CCL) übernimmt die Integration der CAN Softwarekomponenten CAN-Treiber, Interaction-Layer, Netzwerk-Management, Transport-Protokoll bzw. KWP2000 Diagnose in eine Laufzeitumgebung (mit oder ohne Betriebssystem).
Sowohl bezüglich der Software- (CAN Softwarekomponenten) als auch der Hardwareschnittstelle (CAN-Transceiver und WakeUp-INT) beinhaltet der Communication Control Layer die vollständige Abstraktion der Kontroll-Schnittstelle für die CAN Kommunikation verschiedener KFZ-Hersteller, Mikrocontroller, Compiler/Linker, CAN-Controller, CAN-Transceiver, System- und Kommunikations-Konzepten.
Unter Verwendung des Generierungs-Tools wird durch den Communication Control Layer basierend auf Datenbasis (Hersteller), Konfiguration (Zulieferer) und Lizenz (Vector) eine allgemeingültige Applikationsschnittstelle für die Systemzustände PowerOn, StartUp, ShutDown, Stop/Sleep, Normal und die Kommunikationszustände Net-Request, Net-Release zur Verfügung gestellt. Über generische Container wird die Schnittstelle der CAN Softwarekomponenten bezüglich Funktionsprototypen und Funktionsreihenfolge (Initialisierung, Timer-Tasks, State-Tasks, WakeUp und GotoSleep) gekapselt.
Ein globaler Debug-Mechanismus aller CAN Softwarekomponenten im Communication Control Layer bietet eine Schnittstelle für die Anbindung an eine mögliche systemweite Fehlerbehandlung.